Ohne zu tränken, färben.
Die Japaner, die sich seit der Edo-Zeit mit Indigo schmückten und es vertraut liebgewannen. Zu Beginn der Meiji-Zeit wurde es auch als japanisches Blau bezeichnet, und in den letzten Jahren wird es etwa in den Uniformen der japanischen Fußballnationalmannschaft verwendet; Indigo ist eine Farbe, die Japan repräsentiert. Im Allgemeinen ist bei Aizome das Eintauchen und Färben die gängige Methode. Im Gegensatz dazu wird bei Ainasen das Muster direkt mit dem Stoff in Kyoto-Yūzen gefärbt. Bislang waren feinste Linien und nuancierte Verläufe, die mit Aizome nicht möglich waren, nicht darstellbar. Die Textilkunst von SOU・SOU, die nur mit der Intensität von Indigo geprägt ist, gibt es sonst nirgends.
Seit der Gründung im Jahr 1933 ist Fujita Senko eine Färberei in Kyoto, die die überlieferte Kunst des Kyō-Yūzen gewissenhaft bewahrt. Besonders hervorzuheben ist die weltweit einzigartige Technik „Ainasen“, die aus langjährigen Versuchen und Irrtümern hervorgegangen ist. Dabei wird von Hand die von den Fachleuten eigens abgestimmte pflanzliche Paste mit natürlichem Indigo vermischt und im traditionellen Kyoto-Yūzen-Verfahren Schicht für Schicht eingefärbt. Dadurch sind nuancierte Verläufe von Indigo in feinen Abstufungen, verblasste Effekte und feine Linien möglich geworden, die zuvor als unmöglich galten. Ohne sich ausschließlich auf Tradition zu stützen, senden wir das Potenzial natürlicher Färbemittel weiterhin in die Welt hinaus.
Ein klares Blau, das nur mit natürlichem Indigo erzielt werden kann. Gefärbt werden vor allem Shijira aus Takashima und Ise-Momen. Auf dem sanft gewebten Stoff entfaltet Indigo seine Farbintensität, seine Zartheit und seinen Ausdruck.
●Mail Magazine Keyword:『 青く澄んだ日本の色 』<※Valid until 2026/07/28>

